Helios-Turm Köln Ehrenfeld: Sightseeing
Helios-Turm
Der Heliosturm wurde für die Helios AG (vorher Gesellschaft für elektrisches Licht und Telegraphenbau Barthel Berghausen und Cie, ebenfalls in Ehrenfeld) errichtet, die 1882 gegründet wurde, kurz nachdem das junge Ehrenfeld den Status einer Stadt erreicht hatte. Das Unternehmen bestand bis 1905 und wurde dann von der Berliner Firma Allgemeine Elektrizitätsgeschaft (AEG) gekauft. Die lokale Produktion bestand bis 1930, zur besten Zeit gab es hier 2000 Arbeitsplätze. Nach 1930 wurde die große Produktionshalle in die "Rheinlandhalle" umgebaut und diente dann, neben anderen Veranstaltungen, auch den berühmten Sechs-Tage-Rennen.
Der Turm wurde für Experimente mit elektrischen Licht benutzt, aber hatte asuch representative Funktion. Mit einer Höhe von 44 Metern ist er ein Denkmal für die Phase der frühen Industrialisierung. Er grüßt an der Einfahrt zum Ehrenfelder Bahnhof die vorbeifahrenden Pendler der viel befahrenen Strecke Aachen-Köln.
Der Name des Unternehmens wurde nach einem der 7 Weltwunder ausgewählt, der Koloss von Rhodos war eine Statue des Sonnengottes Helios und diente als Leuchtturm.
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